27.12.2020

"Der Vergänglechkeit es Schnippli schlah" VII, 27. Dezember

So süferli gö mer d Argumänt und d Methodene uus, wie mir der Ewigkeit chöi es Schnippli schlah. Ds Jahr 2020 neigt sich jetz z grächtem hingeruus, es paar Täg blybe no, öppe sövu wie Tomate, wo mir zum Nachryfe no im Becki hei.

Scho gly faht aber es nöis Jahr a, wo mir üses Vertroue wieder chöi la erstarche. Grad eso, wie's i däm Gsangbuechlied heisst:

Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist, weil Leben heisst: sich regen, weil Leben wandern heisst. Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand, sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.

Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit. Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der will uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.

Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Er selbts kommt uns entgegen. Die zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen, das Land ist hell und weit.

RG 843 T: Klaus-Peter Hertzsch 1989  M: 15. Jh. / geistlich Böhmische Brüder, Nürnberg um 1535/1544 / Johann Crüger 1662 / Berlin 1932

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