04.12.2020

"Der Vergänglechkeit es Schnippli schlah" IV, 4. Dezember

Ha no es Byspiel gfunge, wie mir ygangs dä Winter der Vergänglechkeit chöi es Schnippli schla. Aber luegit säuber!

Bis Mitti Novämber hei hüür d Tomate vor em Huus usse am Stock chönne wyterryfe. Es het e toui Ärnti ggä! Wo nächhär die erschte Froschtnächt akündet worde si, hei mer du die letschte Frücht no abgschnitte und i d Chucchi ynegno.

Nota bene si aui die Stöck und ryfe Frücht us som ene winzige Schössli usegwachse!

Mi düecht, da passe die folgende Värse us Psalm 104 ganz guet!

Är netzt d Bärge us syr himmlische Wohnig, us der Frucht vo sym Wärch wird d Ärde satt.

Är lat Gras la wachse für ds Veh und für e Mönsch mängerlei Gwächs, wo Brot bringt us em Bode, und Wy, wo ds Mönschehärz fröit, Öl, für ds Gsicht mache z glänze, und Brot, won ihm Chraft git und Muet.

Psalm 104,13-15

Mir wärde ou uf die Corona-Wiehnachte häre e rych ddeckte Tisch ha und üüs a vielne Guetsache chönne erlabe. Mir wei Gott derfür vo ganzem Härze danke!

Übrigens, wenn me näbe die grüene Tomate e Öpfel leit, ryfe sie viel gleitiger nache, der Öpfel schmuuret derby eigenartigerwys rächt schnäu!

 

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